Donnerstag, 7. Juni 2012

Das Markgräflerland in Baden-Württemberg: Ganz im Südwesten wachsen die Besten (Weine)

Durch ihre fruchtbaren lösshaltigen, an Silber- und Bleierzen wie auch natürlichen Thermalquellen reichen Böden ist die Region des Oberrhein südlich von Freiburg im Breisgau und Basel bereits geologisch begünstigt, zusätzlich profitiert das Gebiet um das Kandertal und das Wiesental, die heimliche "Hauptstadt" Lörrach, Schopfheim, Schliengen und Neuenburg am Rhein von sehr angenehmen klimatischen Bedingungen und vielen Sonnenstunden, die wiederum den Weinen der Region einen besonders guten Ruf bescheren.

Einst von den Römern als Reben in die damals noch von zahlreichen Sümpfen durchzogene Gegend gebracht, sind die heute vorwiegend angebauten Sorten Gutedel , Spät-, Grau- und Weißburgunder sowie Müller-Thurgau heute häufig auf den vorderen Plätzen bei Wettbewerben, von ihrer hohen Qualität können Besucher sich bei den vielen Weinverkostungen in den zahlreichen regionalen Weinstuben und Kellereien überzeugen.

Neben Weinliebhabern schätzen auch Wanderfreunde das Markgräfler Land, schöne Touren findet man dort sowohl entlang des Rheins als auch im angrenzenden Schwarzwald. Von Experten empfohlene Wege sind z.B. der 215 Kilometer lange Interregio-Wanderweg durch das deutsche, schweizerische und französische Dreiländereck, der 74 km lange Zähringer-Wanderweg von Neuenburg am Rhein bis St. Peter im Schwarzwald und das 77 km lange Markgräfler Wiiwegli (Weinweglein) zwischen Weil am Rhein und Freiburg-St. Georgen.

Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten von hsitorischem und kulturellem Interesse sind außerdem das Bergwelt Museumsbergwerk Schauinsland in Freiburg, die Historische Dampfeisenbahn Kandern-Haltingen, das Schwarzwaldhaus 1902 in Münstertal-Kaltwasser, die Römische Badruine „Aqua Villae“ in Badenweiler, das Ebringer Schloss, das Schloss Malteserschloss in Heitersheim und die Burg in Staufen, zu deren Füßen mit Goethes Faust wohl die berühmteste Sage des an Mythen, Märchen und Legenden wahrlich nicht armen Markgräflerlandes spielt.

Dienstag, 10. April 2012

Deutschlands Ferienstraßen: Eine riesige Auswahl zwischen der Nordsee und den Alpen

Zeche Zollern Dortmund modellflieger pixelio deDutzende von sog. Ferienstraßen kreuzen Deutschland in allen Himmelsrichtungen, doch nicht alle sind – trotz teils enormen Marketingaufwands – im Bewusstsein der Urlauber wirklich fest verankert. Während also einige wenige Routen durchaus überregional oder gar international bekannt und beliebt sind und jedes Jahr von vielen Gästen besucht bzw. befahren werden, fristen viele andere ein Schattendasein oder existieren nur (noch) auf dem Papier.

Unabhängig von ihrer jeweiligen Popularität eignen sich aber die meisten deutschen Ferienstraßen sehr gut für eine informative Erkundung einer bestimmten geografischen Region, thematisch reicht ihre Bandbreite von historischen über kulinarische bis hin zu wirtschaftlichen und politischen Bezügen.

Sehr bekannt sit etwa die Deutsche Märchenstraße, welche auf den Spuren der Brüder Grimm die Schauplätze von deren Erzählungen und Überlieferungen zwischen dem hessichen Hanau und der Hansestadt Bremen passiert.

Ebenso anerkannt ist auch die Badische Weinstraße zwischen Baden-Baden und Weil am Rhein, die sich ausgiebig dem Rebensaft widmet und u.a. die Städte Bühl, Offenburg, Oberkirch, Lahr/Schwarzwald, Emmendingen, Vogtsburg im Kaiserstuhl, Breisach am Rhein, Freiburg im Breisgau und Müllheim als Stationen hat.

Die Deutsche Fachwerkstraße wiederum passiert auf fast 3000 Km Etappen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg, die allesamt bemerkenswerte Bauwerke und Gebäudeensemble dieser historisch typisch deutschen Bauweise aufweisen.

Noch älteren Phänomenen hat sich die Deutsche Vulkanstraße in den Landkreisen Ahrweiler, Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz und Vulkaneifel verschrieben. Auf einer Länge von 280 Km können geologisch Interessierte auf insgesamt 39 Standorten viel Wissenswertes über den Vulkanismus in der Region Eifel erfahren.

Die Schwäbische Bäderstraße hingegen verbindet neun Heilbäder und Kurorte in Oberschwaben miteinander, Station macht die Route in Überlingen, Bad Saulgau, Bad Buchau, Bad Schussenried, Aulendorf, Bad Waldsee, Bad Wurzach, Bad Grönenbach und Bad Wörishofen.

Die Route der Industriekultur schließlich ist ca. 400 Km lang, und beleuchtet anhand von zahlreichen Museen, Ausstellungen, Aussichtspunkten und historisch wichtigen Siedlungen die industrielle Entwicklung im gesamten Ruhrgebiet, sie selbst wiederum ist Teil der grenzüberschreitenden Europäischen Route der Industriekultur mit mehr als 850 Objekten bzw. Städten oder Regionen in 32 verschiedenen Ländern Europas.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Unterwegs mit Bus und Bahn in deutschen Städten 2011: Der neue Städteverkehrsatlas ÖPNV von Mobil in Deutschland e.V.

Städtereisen in Deutschland boomen seit einigen Jahren so stark wie nie zuvor, sowohl inländische wie auch ausländische Gäste bereisen immer öfter die zahlreichen sehenswerten deutschen Städte zwischen der Nordsee und den Alpen und deren vielseitigen und unterschiedlichen Attraktionen.

Im Zusammenhang mit dem allgemein gestiegenen Umweltbewusstsein entscheidet nicht zuletzt die jeweilige Infrastruktur des öffentlichen Personennahverkehrs maßgeblich über die Attraktivität der einzelnen deutschen Destinationen mit. Wer heute eine Stadt in seinem Urlaub kennen lernen möchte, schätzt zunehmend die Möglichkeiten dies ohne den eigenen PKW zu tun, auf faire Preise, ein räumlich wie zeitlich dichtes Liniennetz und spezielle Angebote für Besucher wird dabei immer größeren Wert gelegt.

Die Ende November 2011 in München öffentlich vorgestellte Studie untersuchte dabei das entsprechende Angebot in zehn deutschen Städten nach den Parametern Anzahl der Fahrgäste des jeweiligen Verkehrsbunds, Entwicklung der Fahrgastzahlen zwischen 2005 und 2010, Nutzungshäufigkeit der öffentlichen Verkehsmittel in Relation der Einwohnerzahl des Gesamtverbunds zur Fahrgastzahl, Anzahl, Art und Häufigkeit der Nachtlinien, Angebotsstruktur der einzelnen Verkehrsmittel (Regionalbahnen, S- und U-Bahn, Busse, Trambahnen, Seilbahnen, Fähren), Kosten für Einzeltickets für Kinder und Erwachsene, Kosten von Tageskarten, Kosten für die Mitnahme von Hunden oder Fahrrädern, Höhe der Kostendeckung bzw. Notwendigkeit der Subventionierung, Anzahl der jeweiligen Park&Ride-Stellplätze und Länge einer Fahrt vom Hauptbahnhof zum Flughafen.

Sieger der Studie ist die Stadt Hamburg, gefolgt von München, Hannover und Leipzig. Die deutsche Hauptstadt Berlin sowie Bremen, Düsseldorf, Köln und Stuttgart belegen mittlere Werte, Schlusslicht ist die hessische Metropole Frankfurt am Main.

Montag, 31. Januar 2011

Das Seebad Kühlungsborn: Die längste Strandpromenade Deutschlands

Nur 25 Kilometer von der Mecklenburgischen Landeshauptstadt Rostock entfernt liegt mit dem beliebten und traditionellen Seebad Kühlungsborn im Landkreis Bad Doberan eine regional wie überregional bekannte Feriendestination, deren stolzen Ursprünge sich bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück verfolgen lassen.

Erste Gäste wurde bereits ab 1857 hier empfangen, in den Folgejahrzehnten erfolgte der Bau vieler Logierhäuser, Hotels, Pensionen und Badeanstalten. Die schließlich seit 1910 über Kühlungsborn und dessen Nachbarorte Bad Doberan über Heiligendamm bis Brunshaupten und Arendsee verkehrende „Bäderbahn Molli“ sorgte seinerzeit für den endgültigen Durchbruch als einer der seitdem populärsten Badeorte an der Ostseeküste.

Kühlungsborn gilt auch als eines der bedeutendsten Zentren der lokaltypischen sog. Bäderarchitektur, deren meist in weiß und anderen hellen Farben schimmernden Prachtvillen zum Großteil nach 1989 aufwändig und originalgetreu saniert und wiederhergestellt wurden. Viele der in altem Glanz neu beeindruckenden Gebäude dienen seitdem wieder als Unterkünfte für Besucher und Urlauber, und auch zahlreiche Ferienhäuser in Kühlungsborn wurden in dem hochherrschaftlichem Ambiente der Strand- und Prestige trächtigen Promenadenhäuser eingerichtet.

Die etwa 7200 Einwohner fassende Stadt mit ihrer traumhaften Umgebung, in der die immer präsente Ostsee ganzjährig die Hauptrolle spielt, ist seit ihrer „Wiedergeburt“ besonders für die 1991 neu gebaute, 240 m lange Seebrücke, den 2002 bis 2004 entstandenen neuen Bootshafen mit seinen 400 Liegeplätzen und vor allem für die 2007 vollendete Ostsee-Strandpromenade bekannt, welche mit ihren ca. 3200 Metern als die Längste ihrer Art Deutschland gilt.

Das Ostseebad bietet neben seinen naturräumlichen Attraktionen wie z.B. dem Höhenzug „Kühlung“ und dessen Wälder auch viele kulturelle Angebote. So locken z.B. zwei Konzertgärten mit regelmäßigen musikalischen Darbietungen das ganze Jahr über, der „Baltic-Platz“ in unmittelbarer Strandnähe ist Schauplatz vieler Kleinkunstveranstaltungen und der Hafenvorplatz begeistert mit seiner maritimem Ambiente. Auf dem Seebrückenvorplatz wiederum wird jedes Jahr die große Open-Air-Silvesterparty gefeiert.

Weitere beliebte regelmäßige Veranstaltungen, Feste und Unterhaltungsangebote in und um Kühlungsborn, welche immer mehr begeisterte Besucher anziehen sind z.B. das traditionelles Anbaden zu Neujahr an der Seebrücke, das Mittsommernachtsfestival Ende Juni, die Mumiencup - Beachvolleyballmeisterschaft, das Jazz Meeting und die Deutsche Meisterschaften der Drachenbootklasse im Juli, das Promenadenfest Anfang August, das Internationale Gitarrenfestival und das Schippermützenfest Ende August.

Montag, 8. November 2010

Das Harlingerland – das Herz Ostfrieslands

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Foto: Zaubervogel / pixelio.de

Sie waren einst ein sehr streitbares Völkchen, die friesischen Herren und Häuptlinge des Harlinger Landes im Norden des heutigen Landkreises Wittmund an der ostfriesischen Nordseeküste, das auch als „Altes Friesisches Land“ bekannt ist, und das sich lange Zeit lang als eigenständig und mit Sonderrechten gegenüber dem regionalen Adel ausgestattet bewahren konnte.

Zum Harlingerland zählt man heute die Einheitsgemeinde Friedeburg, die beiden Inseln Langeoog und Spiekeroog, die Kreisstadt Wittmund und die beiden sog. Samtgemeinden Esens und Holtriem.

Die mit gut 20 000 Einwohnern größte Stadt des Landstrichs ist die Kreisstadt Wittmund an dem Fluss Harle, deren beide direkt am Meer liegenden Stadtteile Carolinensiel und Harlesiel bedeutende touristische Destinationen darstellen. Sehenswürdigkeiten der Stadt sind u.a. der Schaftreiber- und der Jan-Schüpp-Brunnen, die Peldemühle mit dem Heimatmuseum, das Kreishaus, die Flaniermeile „Hands of Fame“ mit den Handabdrücken von Prominenten in der Wittmunder Fußgängerzone, der zweimal wöchentlich statt findende Wochenmarkt, der Schlosspark mit der Schlosswallanlage, die Kunstmeile mit 11 Kunstwerken, der Skulpturengarten im Ortsteil Funnix, die St. Nicolaikirche, die Siuts Mühle, der Kreisnaturschutzhof und das Haus Finkenburg.

In Wittmund wird interessierten Besuchern übrigens auch das nicht so ganz bierernst gemeinte „Ostfriesen-Abitur“ angeboten, welches man anhand der Disziplinen Straßenweitboßeln, Padstockspringen, Kuhmelken, Teetrinken und Krabbenpulen erlangen kann, und das sich als spaßige Auflockerung auch sehr gut für Gruppenausflüge eignet.

Von Wittmund aus kann man auch sehr viele Ausflüge in die Umgebung und lokaltypische Aktivitäten unternehmen, so z.B. eine Küstenrundfahrt, eine Planwagenfahrt durch die ostfriesische Landschaft, Wandern durch das Weltnaturerbe Nationalpark Wattenmeer, eine Fahrt mit dem Raddampfer Concordia II von Carolinensiel nach Harlesiel samt Besichtigung des Deutschen Sielhafenmuseums in Carolinensiel, eine Besichtigung der Meyer-Werft in Papenburg, eine Besichtigung des Friesichen Brauhauses mit Brauereimuseum in Jever, ein Besuch der Info-Box Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven, eine geführte Radtour durch die ostfriesische Landschaft mit Rast und Klönschnack in einer Dorfgaststätte, Kegeln um den Nordseepokal und Boßeln auf der Landstraße.

Die Samtgemeinde Esens mit ihren Orten Stadt Esens, Dunum, Holtgast, Moorweg, Neuharlingersiel, Stedesdorf und Werdum ist gleichermaßen sehenswert und durch ihre Lage nah an der Nordsee auch bei Touristen sehr beliebt. In Dunum sind der Radborgsberg als vermutliches Grab des Friesenkönigs Radborg, die alte Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert, der Ostfrieslandwanderweg und die beiden Nordseeheilbäder Esens-Bensersiel und Neuharlingersiel die Hauptattraktionen.

Holtgast ist sehr ländlich und bietet Ruhe und Entspannung, Moorweg ist ein Wanderparadies mit dem Schafhauser Wald und dem Naturschutzgebiet Ochsenweide, Neuharlingersiel glänzt vor allem durch sein Nordseeheilbad, Stedesdorf hat ein reges Vereinsleben und ist für seine mittelalterlichen Heerlager-Veranstaltungen bekannt, der Luftkurort Werdum lockt mit seinem Haustierpark, der Häuptlingsburg in Edenserloog und seinen zahlreichen Kureinrichtungen, Esens schließlich als Nordseeheilbad ist touristisch perfekt erschlossen und bietet alle Zutaten für Familien-, Strand- oder Wellnessurlaub.

Langeoog und Spiekeroog sind bekannte und gut besuchte Nordseeinseln, die mit ihren weitflächigen Stränden und Dünen schon seit Jahrzehnten Besucher anziehen, der staatlich anerkannte Erholungsort Friedeburg ist bekannt für sein Megalithgrab Stapelstein, den Sonnenstein von Horsten, sein Heimatkundliches Museum, die Aussichtsplattform "Lengener Meer", das Biotop "Lehmweide", den Öko- Hof Wiesede und die Moorleichenfundstelle, Holtriem kann mit seiner Westochtersumer Kirche, dem Naturschutzgebiet Ewiges Meer, der Torfbrandziegelei in Nenndorf und dem Windpark ebenfalls viel Sehenswertes aufweisen.

Montag, 18. Oktober 2010

Der Naturpark Märkische Schweiz – Schutzgebiet für Flora und Fauna ganz nah bei Berlin

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Der Schermützelsee, Foto: Karl-Heinz Liebisch / pixelio.de


Rund um den Parkhaupt- und Kneippkurort Buckow am bekannten Schermützelsee im Landkreis Märkisch-Oderland und ungefähr 60 Km nordöstlich von Berlin findet man mit dem gut 200 Km² großen Naturpark Märkische Schweiz den kleinsten, dafür aber ältesten Naturpark des Bundeslandes Brandenburg.

Durch seine zahlreichen landschaftlichen Schönheiten und nicht zuletzt durch seine Nähe zum Ballungsraum der deutschen Hauptstadt ist der in seiner Gesamtheit als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesene Naturpark ein beliebtes Naherholungs- und auch Feriengebiet.

Eine Besonderheit des Parks ist neben seinen insgesamt 6 Naturschutzgebieten auch seine Eigenschaft als Europäisches Vogelschutzgebiet, welches fast 90 % der Fläche des Parks ausmacht, und das mit über 150 Brutvogelarten z.B. so seltenen Arten wie Tafel- und Reiherenten, Flussseeschwalben, dem Eisvogel, dem Schwarzstorch, dem Fisch- und den Seeadler eine sichere Heimat bietet.

In seinem Teilbereich des Altfriedländer Teichgebietes im Nordosten des Parks zwischen dem Klostersee und dem Kietzer See hat der Park zusätzlich eine große Bedeutung als Rastgebiet für Zugvögel wie etwa Gänsen und Enten. Die Teiche bei Altfriedland sind genauso wie die Teichgruppe Karlsdorf auch ein ausgewiesenes Fischereirevier, wo neben intensiver Fischwirtschaft hauptsächlich von Karpfen auch Hechte, Schleien und Barsche gezüchtet werden, Hobbyangler mit dem entsprechenden Angelschein können hier ebenfalls ihr Glück versuchen.

Der Naturpark ist reich an Seen und Gewässern, auf über 600 Hektar Wasserfläche beherbergt er nicht nur eine umfangreiche und vielfältige Flora (Wasserhahnenfuß, Teichrose, Seerose, Wasserfeder und Tannenwedel) und Fauna (Fischotter, Wasserfledermäuse, Enten, Schwäne, Gänse, See- und Fischadler, Ringelnattern, Lurche, Erdkröten, Moor- und Grasfrösche, Fische wie Bitterling und Steinbeißer und Insekten wie z.B. Libellen) sowie, sondern dient auch als Badeparadies und z.T. Wassersportrevier, wobei der Natur- und Artenschutz jedoch immer im Vordergrund steht. Neben dem großen und zentralen Schermützelsee sind der Große Klobichsee und der Große Däbersee beliebte Badeseen.

Neben sportlicher Betätigung oder erholsamer Entspannung im nassen Element kann der Urlauber sich im Park aber auch sehr gut per pedes auf dem 150 Km langen Wanderwegenetz bewegen.

Bewährte Strecken findet der interessierte Wanderer z.B. mit dem ca. 7,5 Km langen Rundwanderweg um den Schermützelsee, dem ebenfalls etwa 7 Km langen Weg von Buckow über die Wurzelfichte, die Drachenkehle, den Krugberg und den Teufelsstein über die Günterquelle zurück nach Buckow, den 10 Km langen, auch für Radler geeigneten Fontaneweg samt der Frühstückseiche und der Naturschutzstation Drei-Eichen, der 25 Km langen Strecke von Buckow über den Klobichsee, den Birkensee, die Eichendorfer- und Pritzhagener Mühle und die Tornowseen zurück nach Buckow, den 15 Km langen Rundweg über die Wachtelberge, dem 10 Km langen Rundwanderweg um den Klobichsee, der 25 Km langen Wanderung zum Staffsee und der knapp 8 Km langen Wanderung durch das von Mooren, Feuchtwäldern, Bruchwäldern und dem artenreichen Niedermoorgebiet „Rotes Luch“ gekennzeichneten Stobbertal.

Über die vielen weiteren Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele des Naturparks Märkische Schweiz wie z.B. Bollersdorf mit seinem imposanten Findling „Bollersdorfer Stein“, das südlich gelegene Müncheberg mit seiner mittelalterlichen Stadtbefestigung und seinen drei botanischen Forschungsinstituten und Waldsieversdorf mit seiner slawischen Fluchtburg „Schwedenschanze“ und seinem Naturschutzgebiet Tiergarten können sich Besucher des Naturparks hervorragend im Naturpark-Besucherzentrum „Schweizer Haus“ in Buckow informieren.

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